Bitte beachten Sie, dass nur medizinische Fragen zur altersabhängigen Makuladegeneration von unserer Ärztin beantwortet werden können.

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Team AMD-Netz
PE-Einriss nach IVOM
KD, Beitrag vom 12.11.2012 15:32:
Guten Tag,

im Mai dieses Jahres wurde bei mir auf dem rechten Auge eine feuchte AMD und auf dem linken Auge eine trockene AMD mit Drusenbildung diagnostiziert. Am rechten Auge ist eine Pigmentepithelabhebung im OCT eindeutig sichtbar (neurosensorischer Abhebung)
Dies spricht für das Vorliegen einer okkulten CNV. Die intravitreale Anti-VEGF Therapie birgt das Risiko eines PE-Einrisses. Meine Sehschärfe hat sich seit meinem Erstbefund im Mai nicht wesentlich verschlechtert. Dem Widersprach aber heute mein Augenarzt. Er meinte die Schärfe wäre noch weiter zurückgegangen. Vermutlich durch meine 1oo prozentige Sehschärfe am linken Auge - wird dir tatsächliche Sehschärfe am rechten Auge verschönt. Da mein örtlicher Augenarzt gerätetechnisch nicht optimal ausgerüstet ist, bin ich bei einem Netzhautspezialisten in Stuttgart (Charlottenklinik).Vermutlich wird jetzt dieser nach einer weiteren OCT und Angiografie auch auf eine IVOM tendieren.
Gibt es Erfahrungswerte in wievielen Fällen ein PE-Einriss nach einer IVOM erfolgt sind?
Bin mir da jetzt etwas unsicher welche weitere Therapiemassnahme am sinnvollsten ist.

Gruss KD
Team AMD-Netz
Antwort unserer Augenärztin
16.11.2012 10:38:
Guten Tag,

die Häufigkeit von RPE Rissen nach intravitrealer Injektion wurden i einer Studie von Cunningham
( 2011 veröffentlicht in“Opthalmology”) mit 1,6 - 3 % angegeben.
Wie in Ihrem individuellen Fall weiter zu verfahren ist, wird sicher die Untersuchung in der Charlottenklinik zeigen- alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen, Daniela Claessens
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