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"AMD und Grauer Star - was muss ich beachten?" - 
Interview mit Augenarzt Dr. Jörg M. Koch

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Größte Fort­bildungs­tagung für Augenärzte

Auftakt der 20. Auge­n­ärzt­li­chen Akademie Deutschland in Düsseldorf

Düsseldorf 12.03.2019 Seit dem Jahr 2000 ist die Augenärztliche Akademie Deutschland die größte Fort­bildungs­tagung für Augenärzte und ihr Team im deutsch­spra­chi­gen Raum. Bis zum kommenden Samstag werden sich zwischen 5000 und 6000 Kon­gress­teil­neh­mer im Congress Centrum Düsseldorf einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei diagnostischen und therapeutischen Verfahren in der Augenheilkunde verschaffen.

Als Veranstalter der AAD haben die Deutsche Oph­thal­mo­lo­gi­sche Gesellschaft (DOG) und der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) ein Programm zusammen­gestellt, das in Kursen, Seminaren, Wetlabs und Vorträgen das gesicherte Wissen in allen Bereichen des Fachs spiegelt. Bei der Auf­takt­pres­se­kon­fe­renz kamen heute sowohl politische wie medizinische Aspekte zur Sprache, die während der Tagung diskutiert werden. Mit großer Skepsis verfolgen die Augenärzte die Beratungen zum Terminservice und Ver­sor­gungs­ge­setz (TSVG), das morgen auf dem Terminplan des Bundestags steht. „Damit die augen­me­di­zi­ni­sche Versorgung angesichts eines steigenden Bedarfs flächendeckend verbessert werden kann, gilt es, die ver­trag­s­ärzt­li­che Tätigkeit von bürokratischem Ballast zu befreien und die Arbeit in der Augenarztpraxis für Ärztinnen und Ärzte attraktiv zu machen“, fordert der 1. Vorsitzende des BVA, Prof. Dr. Bernd Bertram. Der Gesetzentwurf macht den Augenärzten nur wenig Hoffnung, dass diese Forderung umgesetzt wird.

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Ungeachtet der zunehmend schwierigen Rah­men­be­din­gun­gen orientieren sich die Augenärzte an den Fortschritten in der Forschung und nutzen sie, um die medizinische Betreuung ihrer Patienten stetig zu verbessern. Dies kam beispielhaft in den weiteren Themen der Pressekonferenz zum Ausdruck:

Künstliche Intelligenz als neues Werkzeug des Augenarztes

Seit einigen Jahren haben Fortschritte der Com­pu­ter­tech­no­lo­gien es ermöglicht, dass künstliche Intelligenz, insbesondere die Strategie des „Deep Learning“ in der Bilderkennung den menschlichen Fähigkeiten nahekommt. In der Augenheilkunde lassen sich solche Methoden besonders für die Diagnose von Netz­haut­erkrankungen nutzen, erläuterte Prof. Dr. Horst Helbig, Pressesprecher der DOG und Direktor der Universitäts-Augenklinik Regensburg. Er erwartet, dass Computer-Algorithmen in absehbarer Zukunft den Arzt nicht ersetzen können, sondern ihm neue Möglichkeiten bieten und ihn unterstützen werden.

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Absolute Notfälle: Verätzungen der Augen­o­ber­flä­che

Eine Verätzung der Augen­o­ber­flä­che mit Laugen, Säuren oder Tensiden gehört zu den absoluten Notfällen in der augen­ärzt­lichen Praxis. Was zu tun ist, um das Auge und seine Sehkraft zu erhalten, fassen BVA und DOG in einer neuen Leitlinie zusammen. Ihre Kernaussagen erläuterte Prof. Dr. Dr. Thomas Fuchsluger, Direktor der Universitäts-Augenklinik Rostock.

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Neues Laserverfahren bei früher AMD – Wirksamkeit noch nicht erwiesen

Knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland sind von Frühstadien der Alters­ab­hän­gi­gen Makula­degeneration (AMD) betroffen. Während es für die feuchte Form der späten AMD eine wirksame Therapie gibt, die das Fortschreiten der Krankheit hemmt, steht für die frühe AMD bisher keine Behandlung zur Verfügung. Neue Ansätze bieten so genannte „Subthreshold-Laserverfahren“ bei denen die Netzhaut mit ultrakurzen Laserpulsen behandelt wird. In einer vor Kurzem ver­öf­fent­lich­ten Stellungnahme weisen BVA, DOG und die Retinologische Gesellschaft (RG) darauf hin, dass gegenwärtig kein ausreichender wis­sen­schaft­li­cher Nachweis vorliegt, um die Wirksamkeit und auch die möglicherweise negativen Wirkungen dieses Verfahrens beurteilen zu können, wie Prof. Dr. Robert P. Finger von der Universitäts-Augenklinik Bonn berichtete.

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Epiphora: Wenn die Tränen ständig fließen

Das Trä­nen­träu­feln – der ständige Tränenfluss, auch ohne besonderen Reiz – ist ein Symptom, das sowohl bei Kindern als auch im fort­ge­schrit­te­nen Alter ganz verschiedene Ursachen haben kann. Prof. Dr. Karl-Heinz Emmerich, Darmstadt, stellte die möglichen Gründe für Epiphora dar sowie die Untersuchungs- und Behand­lungs­methoden.

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BVA-Medienpreis an Dr. Reinhard Door verliehen

Der 1. Vorsitzende des BVA, Prof. Dr. Bernd Bertram, verlieh den BVA-Medienpreis 2019 an Dr. Reinhard Door, Redakteur der Apotheken Umschau.

Quelle: Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e. V., Pressesprecher Dr. Ludger Wollring

Datum: 
Mittwoch 13. März 2019, 10:03
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