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„Keine öffentlichen Mittel für E-Fahrzeuge ohne Warngeräusch!“ – bundesweite Protestaktion startet

Berlin, 1. Oktober 2019. Mit einer Protestaktion an 20 Orten in ganz Deutschland fordert der Deutsche Blinden- und Seh­behinderten­verband (DBSV) anlässlich der „Woche des Sehens“ alle öffentlichen Stellen auf, Hybrid- und Elektro­fahr­zeuge nur dann anzuschaffen, wenn sie mit einem Warngeräusch ausgestattet sind. Gemeint sind Verwaltungen, Betriebe und Dienststellen der Länder, Landkreise und Kommunen. Auch der Bestand an entsprechenden Fahrzeugen muss nachgerüstet werden. Die „Großbeschaffer“ sollen so ihrer Verantwortung für die Sicherheit aller Ver­kehrs­teil­neh­men­den gerecht werden.

Lautlose Elektro­fahr­zeuge stellen eine Unfallgefahr dar, die größer ist als bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Ver­bren­nungs­mo­tor. Gefährdet sind nicht nur blinde und sehbehinderte Menschen – auch für Menschen mit Mobi­li­täts­einschrän­kun­gen oder einer geistigen Beein­träch­ti­gung, für Kinder, Radfahrende, ältere und unaufmerksame Ver­kehrs­teil­neh­mende besteht ein Sicher­heits­ri­siko. Laut Gesetz müssen deshalb alle neu zugelassenen Hybrid- und Elektro­fahr­zeuge ab Juli 2021 ein Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) haben. Jedes Fahrzeug, das bis dahin ohne AVAS auf die Straßen kommt oder bereits dort unterwegs ist, wird jedoch dauerhaft lautlos fahren und so zu einem gefährlichen Mischverkehr aus hörbaren und lautlosen Autos beitragen.

Bis Mitte Oktober finden deshalb an 20 Orten in ganz Deutschland Protestaktionen statt. Der DBSV und seine Lan­des­or­ga­ni­sa­ti­o­nen fordern von allen öffentlichen Stellen:

  • Alle Elektro­fahr­zeuge, wie Busse des ÖPNV oder Dienstfahrzeuge etc., müssen mit einem AVAS ausgestattet werden.
  • Bereits angeschaffte Fahrzeuge müssen mit einem AVAS nachgerüstet werden.
  • Ein AVAS muss zwingendes Zuschlags­kri­te­rium bei der Vergabe von Aufträgen sein, zum Beispiel beim Abschluss von Lea­sing­ver­trä­gen.

Informationen zur Woche des Sehens unter: https://www.woche-des-sehens.de

Quelle: Deutscher Blinden- und Seh­behinderten­verband e. V., Pressesprecher Volker Lenk

Datum: 
Montag 07. Oktober 2019, 11:10
Kategorien: 
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