Lesen

Bücher und Zeitschriften gehören für die meisten Menschen zum täglichen Leben, zur Information und zur Unterhaltung. Die Lebensqualität ist eng mit der Fähigkeit zu lesen verbunden.
Die meisten Menschen suchen zuerst nach einer vergrößernden Sehhilfe, wenn ihnen das Lesen schwerfällt. Alle Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Bereich Sehhilfen und Hilfsmittel. Vergrößernde Sehhilfen sind aber nicht die einzige Option. Wir zeigen Ihnen zu verschiedenen Themen Möglichkeiten auf.

Inhalt

Lesen am Computer

Das richtige Zubehör hilft Ihnen dabei, viele Inhalte an Ihrem PC zu lesen, ohne dass Sie eine spezielle neue Sehhilfe kaufen müssen. In jedem Fall sollten Sie sich vor der Anschaffung der entsprechenden Hard- und Software umfassend beraten lassen. Selbsthilfegruppen können Ihnen hier mit ihrer Erfahrung guten Rat geben. Kontakte finden Sie hier in unserem Adressverzeichnis.

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Lesen am PC mit Vergrößerungssoftware

Mit einer speziellen Vergrößerungssoftware (auch Großschriftprogramm genannt) können Sie Bildschirmausschnitte vergrößern. Darüber hinaus können Sie auch die Farbdarstellung individuell wählen. Die Inhalte werden dann in einem Farbschema dargestellt, das die Lesbarkeit verbessert.

Die Darstellungsgröße ist stark variierbar und lässt sich damit gut Ihren Bedürfnissen anpassen. Sie können die Inhalte stufenweise zwischen 1,25-fach bis ca. 30-fach vergrößern. Ebenso haben Sie bei professionellen Großschriftprogrammen die Möglichkeit, sich den vergrößerten Ausschnitt in verschiedenen Darstellungsweisen anzeigen zu lassen (Gesamtbild, Split-Screen, Mausumgebung).

Es gibt sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Vergrößerungssoftware. Im Gegensatz zu den kostenlos im Internet verfügbaren Großschriftprogrammen erfolgt bei kostenpflichtiger Software in der Regel eine Kantenglättung, d. h. die vergrößerten Pixel werden nicht gerastert dargestellt. Das unterstützt die Lesbarkeit von Texten zusätzlich. Einige professionelle Großschriftprogramme können zudem mit einer Sprachausgabe kombiniert werden und sind dann dazu in der Lage, Texte auch vorzulesen.

Wenn eine Verordnung des Augenarztes vorliegt, ist eine Kostenübernahmen der Vergrößerungssoftware durch die Krankenkassen möglich. Das gilt gegebenenfalls auch bei Software mit Sprachausgabe für Ihren vorhandenen PC. Hintergrund ist, dass das Internet inzwischen als allgemeine Informationsquelle anerkannt ist.

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Die Wahl des richtigen Bildschirms

Monitore mit einer Größe von bis zu 26 Zoll sind besonders ratsam. Heute gibt es eigentlich nur noch Flachbildschirme. Diese haben den Vorteil, dass man sie an einen Schwenkarm montieren und flexibel verstellen kann. Dadurch können sie sehr nah am Auge verwendet werden. Das verringert auch mögliche Verspannungen im Hals- und Rückenbereich. Um kontrastmindernde Reflexe auf der Monitoroberfläche zu vermeiden, sollten Bildschirme ohne spiegelnde Oberflächen gewählt werden.

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Die Wahl der richtigen Tastatur

Neben den herkömmlichen Tastaturen gibt es auch Modelle mit einer großen Tastenbeschriftung. Computernutzer, die das 10-Finger-System nicht beherrschen, können sich auf Tastaturen mit großer Beschriftung oftmals leichter orientieren.

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Lesebrille für den Computer

Wenn Sie häufig am Computer lesen oder arbeiten, empfiehlt sich eine zusätzliche Brille, die speziell auf die Entfernung zwischen Augen und Bildschirm angepasst ist. Diese erhöht den Lesekomfort und kann außerdem dazu führen, dass Sie die Inhalte am Bildschirm weniger stark vergrößern müssen.

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Kleingedrucktes lesen

Viele Beschreibungen und Verzeichnisse sind allein aus Gründen der Platzersparnis sehr klein gedruckt. Selbst für gut sehende Menschen ist es oft schwierig, alles zu entziffern. Für Menschen mit Seheinschränkungen scheint es dann fast unmöglich. Aber man kann sich mit kleinen Tricks durchaus behelfen, sofern vergrößernde Sehhilfen nicht ausreichen.

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Beipackzettel

Es sind zwei ausgefaltete Beipackzettel zu sehen, die zum Teil übereinanderliegen.

Beipackzettel von Medikamenten sind in den meisten Fällen nicht nur lang, sondern vor allem in ganz kleiner Schrift gedruckt. In der Apotheke können Sie sich Informationen zum jeweiligen Medikament ausdrucken lassen. Im Internet werden Beipackzettel von vielen Medikamenten auch als Hörversion oder in Großdruck angeboten. Auf der Webseite Patienteninfo-Service erfahren Sie mehr zum Thema Beipackzettel. https://www.patienteninfo-service.de/

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Telefonverzeichnis

Telefonverzeichnis bestehend aus zwei querformatigen DIN A 4 Seiten. AUf der oberen Seite ist der Name Sabine formatfüllend und auf der unteren Seite die Telefonnummer gedruckt. Daneben liegt ein Schnurlostelefon.Auch Einträge im Telefonbuch sind sehr klein gehalten. Nummern, die Sie oft benötigen, sollten Sie deshalb in einem eigenen Telefonverzeichnis festhalten. Hier können Sie die Ziffern so groß schreiben, dass sie lesbar bleiben. Notieren Sie zum Beispiel auf einer Seite den Namen des Kontakts, auf der gegenüberliegenden Seite die Telefonnummer. Es ist auch möglich, ein bestehendes Telefonverzeichnis stark vergrößert kopieren lassen.

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Zeitung lesen

Viele Menschen legen Wert darauf, jeden Tag die Zeitung zu lesen. Für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und um auf dem aktuellen Stand zu bleiben, ist das schließlich essenziell. Lesehilfen unterstützen Sie bei der Zeitungslektüre. Alternativ dazu liegen viele Zeitungen auch als Hörversion vor.

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Zeitunglesen am Computer, Tablet oder Smartphone

Viele Zeitungen und Zeitschriften sind im Internet als Online-Ausgabe verfügbar. Hier finden Sie eine Auswahl interessanter Artikel oder auch Gesamtausgaben als E-Paper. Mit einer speziellen Software können Sie sich diese Texte am PC vorlesen lassen. Die Kostenübernahme für ein solches Programm über die Krankenkasse ist möglich, wenn eine Verordnung des Augenarztes vorliegt. Bei Smartphones und Tablets können Sie mit zwei Fingern die Zoomfunktion nutzen um Texte zu vergrößern. Außerdem bieten diese Geräte integrierte Sprachausgaben an, mit denen Texte vorgelesen werden können.

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Themen

Vorlesesystem Orcam

Vorlesen lassen

Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Möglichkeiten, Texte vorlesen zu lassen.

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