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Ampelanlagen mit Blindensignal

 

gelbes Bedienfeld an einem Ampelmasten. auf der rechten Bildseite sind zwei Personen zu erahnen, die mit den Händen den Knopf für die akustischen Signale auf der Unterseite des Bedienfeldes drücken

Bei einer Ampelanlage mit Blindensignal finden sich jeweils an den Übergängen kleine gelbe Kästen mit dem Blindensymbol. An der Unterseite finden Sie einen Knopf, den Sie drücken müssen, um akustische Signale zu bekommen. Bei einigen Anlagen wird das akustische Signal immer ausgegeben, ohne dass Sie erst einen Knopf suchen und drücken müssen.

Hinweistöne

Verschiedene Merkmale der Blindenampel unterstützen seh­ein­ge­schränkte und blinde Menschen dabei, die Straße sicher zu überqueren:

  • Ein langsames akustisches Signal (tok – tok – tok) hilft dabei, die Ampel aufzufinden.
  • Manche Anlagen geben ein schnelles akustisches Signal, wenn die Ampel grün zeigt (piep-piep-piep).
  • Andere Anlagen vibrieren in der Grünphase. Diese Vibration ist durch Berühren des Kästchens am Ampelmast zu spüren.

Weitere Informationen am Schaltknopf

Ein tastbarer Pfeil auf dem Knopf zeigt die Laufrichtung an. Außerdem können weitere Merkmale die Eigenschaften der zu querenden Straße aufzeigen:

  • Ein glatter Pfeil zeigt an, dass die Überquerung der Straße ohne Hindernisse möglich ist.
  • Ein Pfeil mit einer Halbkugel zeigt eine Verkehrsinsel mit einer weiteren Ampel für die nächste Fahrspur oder Stra­ßen­bahn­gleise an. Die Grünphase muss auf der Verkehrsinsel erneut angefordert werden.
  • Ein Pfeil mit einem erhöhten Querbalken signalisiert eine Verkehrsinsel. Akustische Signale (tok – tok – tok) zeigen an, ob eine weitere Ampel vorhanden ist und erneut das Blindensignal angefordert werden muss.
  • Ein Pfeil mit einer Querkerbe zeigt zu überquerende Gleise oder Busspuren ohne eigene Ampel an.

Die Nutzung von Ampelanlagen gehört zu den Techniken, die in einer Schulung in Orientierung und Mobilität eingeübt werden. Mehr Informationen zu dieser Schulung finden Sie hier.

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