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"AMD und Grauer Star - was muss ich beachten?" - 
Interview mit Augenarzt Dr. Jörg M. Koch

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Fernrohre (Monokulare)

Monokular

Fernrohre werden verwendet, um Details weit entfernt liegender Objekte zu erkennen. Während bei üblichen Ferngläsern beide Augen genutzt werden können, werden die kleineren Monokulare nur vor ein Auge gehalten. Sie können damit unterwegs relativ unauffällig Stra­ßen­schil­der, Busnummern oder Anzeigetafeln lesen. Fernrohre und Monokulare sind daher ein wichtiges Hilfsmittel zur selbst­stän­di­gen Orientierung.

Die meisten monokularen Fernrohre können durch Drehen oder Schieben auch auf nahe Entfernungen (teilweise unter 20 cm) eingestellt werden. Somit können Sie damit auch Fahrpläne oder Auslagen in Schaufenstern betrachten.

Monokulare können üblicherweise 2- bis 10-fache Ver­grö­ße­run­gen erreichen. Je höher allerdings die Vergrößerung ist, desto kleiner wird auch der Ausschnitt, der überblickt werden kann.

Die Nutzung eines Fernrohrs bedarf im Allgemeinen etwas Übung. Je stärker die Vergrößerung, desto eher macht es sich im Sichtfeld bemerkbar, wenn man das Gerät nicht komplett ruhig hält. Es ist also oft einfacher, Fernrohre mit geringen Ver­grö­ße­run­gen zu verwenden.

Kosten­über­nahme durch die Krankenkassen

Liegt eine Verordnung durch einen Augenarzt vor, finanzieren gesetzliche Krankenkassen die Anschaffung von Fernrohren und Monokularen teilweise mit. Da die Betroffenen Monokulare auch zusätzlich zu anderen vergrößernden Sehhilfen einsetzen können, die z. B. beim Lesen helfen, liegt bei gleichzeitiger Verordnung keine Dop­pel­ver­sor­gung vor.

 

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