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Shantaram
Feuchte Makula
Hallo,
vor zwei Jahren wurde an beiden Augen eine Katarakt-OP vorgenommen. Im Vorfeld hatte ich des öfteren eine Regenbogenhautentzündung am linken Auge. Nach der OP wurde am linken Auge eine Glaskörpertrübung festgestellt. Vor zwei Wochen war ich beim Augenarzt, der an beiden Augen einen Nachstar feststellte. Des Weiteren wurde im linken Auge eine Gliose und ein Makulaödem festgestellt. Mir wurden die Augentropfen Nevanac und Inflanefran verschrieben. Nach einem Zeitraum von vier Wochen habe ich den nächsten Termin. Falls sich keine Besserung zeigt, sollen dann intravitreale Injektionen erfolgen. Die Behandlung des Nachstars am rechten Auge wird zurzeit nicht gelasert, da der Augenarzt den Fokus auf das linke Auge gerichtet hat. Meine Frage ist: Werden diese intravitrealen Injektionen inzwischen von der Kasse übernommen?
Vielen Dank für Ihre Auskunft.
daniela_claessens
Injektion bei Makulaödem- Erstattung GKV
Guten Tag,
aus Ihrer Krankengeschichte geht nicht klar hervor, was die Ursache Ihres Makulaödems ist.
Falls es sich um eine altersassoziierte Makuladegeneration oder ein Makulaödem infolge der Regenbogenhautentzündung (uveitisches Makulaödem) handelt, wird die Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Falls das Makulaödem infolge der Cataract Operation (Irvine Gass Syndrom) oder der Gliose (vitreomakuläres Traktionssyndrom) entstanden ist, würde die Injektionsbehandlung von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden. Eine Ausnahme wäre bei vitreomakuläres Traktionssyndrom die Injektion des Medikamentes Ocriplasmin (Handelsname Jetrea) - falls dafür eine Indikation besteht, ist auch diese Behandlung eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse.
Gute Besserung und alles Gute für 2021 wünscht Ihnen
Dr. D. Claessens