Online-Veranstaltung für AMD-Patienten und ihre Angehörigen

Am 20. Oktober 2022 findet um 17.00 Uhr unsere nächste Zoom­ver­an­stal­tung statt, diesmal zum Thema "AMD - Risikofaktoren und Prävention".

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Molly
Feuchte Makula­degeneration
Ich bekomme seit 3 Jahren Spritzen gegen feuchte Makula­degeneration ins Auge gespritzt. Das Mittel heißt Avastin.
Bei den letzten 2 Behandlungen habe ich unmittelbar danach alles gelb gesehen. Der Augenarzt hat einen Schnitt gemacht und Kammerwasset austreten lassen. Danach konnte ich wieder normal sehen. Wodurch entsteht diese Reaktion? Steigt da plötzlich der Augendruck? Gibt es eine Möglichkeit diese Reaktion zu verhindern? Gibt es Medikamente bei denen mein Auge länger trocken bleiben könnte?
Der Augenarzt hat gesagt, ich könnte beim Spritzen auch erblinden. Zudem habe ich extrem trockene Augen. Beglei­ter­kran­kun­gen sind Neurodermitis und Rheuma.
Könnten Sie mir einen Rat geben wie ich mit dieser Situation umgehen könnte?
daniela_claessens
feuchte Makula­degeneration
Guten Tag,

Sie sprechen mehrere Themen an:

1) Bei den letzten 2 Behandlungen mit Avastin haben Sie unmittelbar danach alles gelb gesehen, der Augenarzt habe einen Schnitt gemacht und Kammerwasser austreten lassen -> bitte befragen Sie Ihren Augenarzt zu den Hintergründen, man kann das ohne Ope­ra­ti­ons­be­richt nicht interpretieren

2) Gibt es Medikamente, bei denen mein Auge länger trocken bleiben könnte? Bisher deuten Ver­gleichs­s­tu­dien darauf hin, dass der Abstand zwischen den Spritzen mit den Wirkstoffen Aflibercept (2-monatliche Abstände) und Brolucizumab (3-monatliche Abstände) verlängert werden können.

3) Ihr Augenarzt hat gesagt, Sie könnten beim Spritzen auch erblinden. Das ist zwar richtig, gilt aber für jeden Eingriff, bei dem der Augapfel eröffnet wird und ist extrem unwahr­schein­lich.

4) Sie haben extrem trockene Augen, Beglei­ter­kran­kun­gen sind Neurodermitis und Rheuma. Hier kann der Augenarzt die Menge und Zusammensetzung Ihrer Trä­nen­flüs­sig­keit untersuchen und Ihnen dementsprechend eine geeignete Behandlung empfehlen.

Gute Besserung wünscht Ihnen
Dr. Claessens