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"AMD und Grauer Star - was muss ich beachten?" - 
Interview mit Augenarzt Dr. Jörg M. Koch

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Smartphones und Tablets

Die integrierten Elemente eines Smartphones oder Tablets bieten Ihnen als seh­einge­schränkten Nutzer großen Komfort und viele Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten. Voraussetzung ist eine Inter­net­ver­bin­dung, die entweder mittels einer mobilen Datenverbindung über den Mobil­funk­an­bie­ter oder per WLAN erfolgen kann.

  • Mit der Spracheingabe können Sie die verschiedenen Apps ansteuern und Telefonnummern wählen.
  • Es lassen sich Nachrichten und Einkaufszettel aufnehmen,
  • Weckfunktion und Erin­ne­rungs­funk­tion nutzen und
  • Adressen und Termine per Sprachansage verwalten.
  • Die Beleuchtung kann als Taschenlampe oder
  • Es ist ein Smartphone zu sehen, dessen Display einen Ausschnitt des Textes der Unterlage vergrößert zeigt.en zeigt. Der Zeigefinder einer Hand liegt auf einem Auswahlfeld.die Kamera als Vorlesegerät oder als elektronische Lupe genutzt werden.
  • Navigations-Apps helfen bei der Orientierung und bei unbekannten Wegen.
  • Texte lassen sich einfach vergrößern.
  • Regionale Zeitungen bieten über E-Paper (elektronische Zeitung) kontrastreiche Darstellung mit verschiedenen Ver­grö­ße­rungs­mög­lich­kei­ten.
  • Inhalte des Displays eines Smartphone oder Tablets lassen sich auf Fernsehgeräte übertragen, die eine erheblich größere Bild­schirm­dia­go­nale haben.
  • Apps können im Alltag sehr nützlich sein, z.B. zur Farberkennung, zum Unterscheiden von Geldscheinen, zur Nutzung der Audio­deskription, zum Vorlesen von Texten, um Hörbücher auszusuchen, um Inhalte von Barcodes vorgelesen zu lassen, etc.

Smartphones und Tablets passen zudem in Taschen und Rucksäcke, können also auch unterwegs verwendet werden. Mit entsprechender Software dienen sie als Lupe, Taschenlampe oder Navi­ga­ti­ons­ge­rät, helfen im Supermarkt beim Etikettenlesen oder an der Haltestelle beim Entziffern eines Fahrplans. So werden sie zu Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­ten, die Menschen mit einer Sehbehinderung an vielen Stellen im Alltag unterstützen.

Voraussetzungen und Hilfe

Es müssen individuelle Einstellungen vorgenommen, entsprechende Apps installiert und die Handhabung geübt werden. Auch ältere Menschen kommen mit dieser Technik gut zurecht, wenn sie den großen Nutzen für den Alltag erkannt haben. Beratungs­stellen und örtliche Blinden- und Seh­be­hin­der­ten­ver­eine kennen entsprechende Beratungs- und Schu­lungs­mög­lich­kei­ten. Eine Beratung ist vor der Anschaffung eines Gerätes sehr wichtig, da die Anwendung unterschiedlich ist und manche Geräte bequemer zu bedienen sind und störungsfreier mit den verschiedenen Anwendungen zusammen­arbeiten.

Hier finden Sie die Hörversion eines Artikels des AMD-Netz aus dem Magazin Augenlicht Ausgabe 3/2015 zum Thema Smartphone&Tablet: Elektronische Helfer

Hier finden Sie die Hörversion eines Artikels des AMD-Netz aus dem Magazin Augenlicht Ausgabe 2/2016 zum Thema Sprachausgabe Smartphone: Spracheingabe ins Smartphone

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