Symptome und Krankheitsverlauf

Durch eine Makuladegeneration verändert sich der Seheindruck am betroffenen Auge. Im Frühstadium ist die Sehschärfe in der Regel sehr gut. Als erstes Anzeichen einer sogenannten „feuchten“ AMD wird immer wieder verzerrtes Sehen genannt. Gerade Linien werden krumm oder gebogen wahrgenommen. Springende Buchstaben und Unschärfen in der Mitte des normalen Sehfeldes sind weitere Alarmsignale. Gesichter verschwimmen, in der Ferne nicht zu entziffernde Schilder oder dunkle Flecken beim Zeitungslesen können erste Hinweise auf eine Makuladegeneration geben.

Die Folge ist ein Abnehmen des Sehens in der Netzhautmitte, bei der das Sehen auf die Stelle, auf die man fixiert, immer schlechter und unschärfer wird. Schließlich nimmt man in der Mitte des Gesichtsfeldes nur noch einen dunklen Fleck wahr. Dabei bleibt das periphere Sehen außerhalb der Mitte des Sehfeldes erhalten.

Das Schloss von Münster in der Frontalansicht. Es sind alle Bildbereiche klar und deutlich erkennbar.Das Schloss von Münster aus der Perspektive eines AMD-Patienten: in der Mite ist kaum etwas erkennbar. Es sieht sehr verschwommen aus. Dien Randbereiche sind nicht scharf.

 

veröffentlicht am Mittwoch, 07.02.2018 von Andrea Wauligmann

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