Der Verein - wer sind wir?

Das AMD-Netz ist ein Zusam­menschluss von Experten rund um die alters­abhängige Makula-Degeneration (AMD). Dahinter steht ein eingetragener Verein, der 2011 in Münster gegründet wurde und in dem sich seither Augenärzte, Augenoptiker, Beratungs­stellen, Selbst­hilfe­gruppen, Rehalehrer, staatliche Institutionen und Fachverbände bundesweit für den Erhalt der Lebens­qua­li­tät Betroffener einsetzen.

Drei ineinandergreifende Kreise, in denen informieren, vernetzen und gestalten steht.

Wie arbeiten wir?

Wir informieren Betroffene und Angehörige mithilfe unserer Website und einer App zum Thema AMD. Über eine Hotline beantworten wir Fragen zu Sehhilfen, Hilfsmitteln, sozi­al­recht­li­chen Ansprüchen und Alltags­bewältigung und nennen regionale Ansprech­part­ner. Augenärzte beantworten hier Fragen zu medizinischen Themen. Unsere Pati­en­ten­ver­an­stal­tun­gen geben Raum für den Austausch mit Fachleuten. Wir schulen medizinisches Personal in der Patienten­information. Mithilfe von Press­e­in­for­ma­ti­o­nen schaffen wir ein öffentliches Bewusstsein für die Erkrankung.

Wir vernetzen AMD-Experten untereinander durch unsere regel­mä­ßi­gen Ver­an­stal­tun­gen. Gemeinsam erarbeiten wir Lösungswege, damit Betroffene ihren Alltag selbst­stän­dig bewältigen können.

Wir gestalten die Zukunft von Menschen mit AMD. Dazu unterstützen wir For­schungs­pro­jekte, die Ver­sorgungs­lücken aufzeigen. Neue Erkenntnisse werden genutzt, um die Versorgung der Patienten zu verbessern. Es ist uns ein Anliegen, die Chancen der Digi­ta­li­sie­rung in der Augen­heil­kunde zu nutzen.

Als gemein­nüt­zi­ger Verein agieren wir transparent und unabhängig. Wir verstehen uns als ein fach­über­grei­fen­des Netzwerk, das sein gebündeltes Know-how in den Dienst der Betroffenen und der Allgemeinheit stellt. Wir finanzieren uns zum Großteil durch Spenden und Fördergelder. Im persönlichen Kontakt agieren wir respektvoll, kooperativ und ser­vice­o­ri­en­tiert.

Was sind unsere Ziele?

Mit unserer Arbeit erleichtern wir Betroffenen und Angehörigen das Leben mit der Erkrankung AMD. Mehr Menschen sollen sich mit der Krankheit und den Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten aus­einander­setzen: die breite Öffentlichkeit, Betroffene und Fachleute. Die Arbeit des AMD-Netz soll ein Weiterdenken der Versorger fördern und innovative Angebote auf den Weg bringen. Die verstärkte Vernetzung aller Beteiligten ist dafür aus­schlag­ge­bend. Mit zunehmender Bekanntheit des AMD-Netz sollen Unterstützer aktiviert werden, welche die Zukunft des Vereins auch finanziell langfristig sichern.

Transparenz der Mittel­verwendung

Als gemein­nüt­zi­ger Verein sind wir auf Gelder von Spendern und Sponsoren sowie Fördermittel angewiesen. Gerne zeigen wir Ihnen hier die Verteilung der Ausgaben und Einnahmen des AMD-Netz e.V. im 5-Jahres-Durchschnitt.

Die Ausgaben des AMD-Netz e. V. unterteilen sich in vier Bereiche: 58% der Ausgaben entfallen auf das Personal der Geschäfts­stelle. Als Netzwerk stehen wir im persönlichen Kontakt mit Betroffenen und Angehörigen, sowie mit allen Fachgruppen, die an der Versorgung bei AMD beteiligt sind. Zudem führen wir eigenständig und in Kooperation meist langjährige For­schungs­pro­jekte durch.

55% unserer Arbeitszeit entfallen daher auf Projektarbeit und die Bereit­stel­lung von Patienten­informationen. 25% entfallen auf die persönliche Beratung. Auf Ver­wal­tungs­tä­tig­kei­ten entfallen 11% und auf Öffent­lich­keits­a­r­beit 9% der geleisteten Stunden in der Geschäfts­stelle.

Die Einnahmen des AMD-Netz e. V. können in fünf Kategorien unterteilt werden. 32% erhält das AMD-Netz durch pro­jekt­be­zo­ge­nes Sponsoring. 30% aller Einnahmen werden pro­jekt­be­zo­gen auf Antrag bei Stiftungen eingeworben. Spenden von Pri­vat­per­so­nen und Unternehmen machen 28% der Einnahmen aus. Jeweils 5% entfallen auf sonstige Fördergelder und eigene Mittel.