Immun­ge­dächt­nis und neue Perspektiven für Augen­erkrankungen

Das Auge gilt als immunologisch besonders geschützt. Gleichzeitig zeigen aktuelle For­schungs­er­geb­nisse, dass Immunzellen der Netzhaut frühere Entzündungen und Reize „speichern“ können – mit langfristigen Folgen für entzündliche und degenerative Erkrankungen. In der aktuellen Episode sprechen wir darüber, wie dieses Immun­ge­dächt­nis entsteht, welche Rolle Mikroglia dabei spielen und warum diese Mechanismen für die Augen­heil­kunde so relevant sind.

Bei dieser Podcastfolge ist Univ.-Prof. Dr. rer. nat.Thomas Langmann zu Gast. Er ist Direktor des Lehrstuhls für Expe­ri­men­telle Immunologie des Auges an der Uniklinik Köln. Er leitet ein kürzlich von der DFG gefördertes Forschungs­projekt zum Immun­ge­dächt­nis im Auge und gibt Einblicke in aktuelle Erkenntnisse, offene Fragen und zukünftige the­ra­peu­ti­sche Perspektiven.

Auch wenn der Aktionstag seltene Erkrankungen in den Fokus rückt, macht diese Folge deutlich: Die Erforschung grundlegender immu­no­lo­gi­scher Mechanismen im Auge ist nicht nur für seltene Krank­heits­bil­der relevant, sondern liefert wichtige Erkenntnisse für häufige Netz­haut­erkrankungen wie alters­be­dingte Makula­degeneration (AMD) oder diabetische Retinopathie.

Der Podcast ist überall verfügbar, wo es Podcasts gibt. Unter anderem hier: https://www.podcast.de/episode/701271018/was-erinnert-unser-auge-immun­ge­daecht­nis-und-neue-perspektiven-fuer-auge­n­er­kran­kun­gen

Quelle: Retina plus e. V.

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